Tränen am Set: So emotional war Marisa Burgers letzter „Rosenheim-Cops“-Dreh

Der Abschied war so herzzerreißend, dass selbst die Kameras, die sonst jede Emotion einfangen, beinahe unscharf wurden: Marisa Burger, das unersetzliche Herzstück der “Rosenheim-Cops” und die Dame hinter dem ikonischen Ausruf “Es gabat a Leich!”, hat nach über zwei Jahrzehnten ihre vorerst letzten Szenen für die Kult-Serie abgedreht. Was am Set geschah, war weit mehr als nur ein professioneller Abschied; es war ein Fluss der Tränen, der das Ende einer Ära besiegelte.

Tränen am Set: So emotional war Marisa Burgers letzter „Rosenheim-Cops“-Dreh

Die Gerüchteküche brodelte schon länger über die Zwangspause der beliebten Miriam Stockl, doch die Realität der Abschiedsszene traf das gesamte Team mit voller Wucht. Die Atmosphäre am Set war an diesem letzten Drehtag zum Zerreisen gespannt. Jede Szene, die Marisa Burger spielte, wurde zu einem emotionalen Abschied von ihrer langjährigen Rolle und den vertrauten Kulissen des Kommissariats. Man spürte förmlich das Gewicht der Geschichte in der Luft, das Gefühl, dass sich ein Kapitel, das 23 Jahre lang die deutschen Bildschirme fesselte, nun schloss.

Das Drama erreichte seinen Höhepunkt, als die letzte Klappe fiel. Die Produzenten und der Cast hatten sich heimlich versammelt, um Marisa Burger einen überraschenden und emotionalen Abschied zu bereiten. Als der Regisseur das finale “Im Kasten!” rief, brach es aus allen Beteiligten heraus. Kollegen wie Max Müller (Michi Mohr) und die Kommissare, die Marisa Burger über so viele Jahre hinweg in ihren fiktiven Alltag begleitet hatte, rangen sichtlich mit den Tränen. Die Umarmungen waren lang, aufrichtig und von tiefer Zuneigung geprägt.

Besonders berührend war die Reaktion von Marisa Burger selbst. Die Schauspielerin, die sonst stets die coole und schlagfertige Miriam Stockl verkörpert, konnte ihre eigenen Emotionen nicht zurückhalten. Berichten zufolge liefen die Tränen in Strömen, als sie sich bei ihrem Team bedankte. Sie sprach von der Serie nicht nur als ihrem Job, sondern als ihrem zweiten Zuhause und ihrer zweiten Familie. Diese Aufrichtigkeit rührte selbst die hartgesottensten Techniker.

Die Crew hatte liebevolle Details vorbereitet: Der Schreibtisch von Frau Stockl war mit persönlichen Abschiedsgeschenken und Briefen geschmückt, die die jahrzehntelange Verbundenheit des Teams widerspiegelten. Es war ein Zeichen der unersetzlichen Lücke, die Marisa Burger hinterlassen wird. Ihr Abschied ist nicht nur ein Verlust vor der Kamera, sondern auch hinter den Kulissen, wo ihre positive Energie und ihr Humor stets für gute Stimmung sorgten.

Dieser emotionale Drehschluss markiert den Beginn ihrer Zwangspause, die, wie bekannt wurde, aufgrund von gesundheitlichen Problemen oder anderen persönlichen Verpflichtungen notwendig war. Die Zuschauer müssen sich nun darauf einstellen, eine Vertretung im Vorzimmer des Kommissariats zu sehen – eine Tatsache, die den Abschied für die Fans umso schmerzhafter macht. Die Tränen am Set sind ein Versprechen an die Zuschauer: Es ist kein endgültiges Adieu, sondern ein hoffnungsvoller Abschied mit dem Versprechen auf eine baldige Rückkehr.

Der letzte “Rosenheim-Cops”-Dreh von Marisa Burger war ein Zeugnis dafür, dass die Gefühle, die die Serie seit so langer Zeit vermittelt, tief und echt sind – sowohl vor als auch hinter der Kamera.


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