“Rosenheim-Cops”-Star Marisa Burger: “Geld wurde jedes Jahr immer weniger”
🚨 Offene Kritik: Marisa Burger über Sparmaßnahmen bei den „Rosenheim-Cops“
Die Schauspielerin Marisa Burger hat sich nach ihrem angekündigten Abschied von der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ offen zu den Produktionsbedingungen und Sparmaßnahmen beim Sender geäußert. Die Darstellerin, die 25 Jahre lang die Rolle der Polizeisekretärin Miriam Stockl verkörperte, kritisierte, dass das „Geld wurde jedes Jahr immer weniger“.

In einem Interview sprach Marisa Burger über die sinkenden Budgets und die Sparmaßnahmen bei den „Rosenheim-Cops“. Obwohl die Serie laut Burger „eines der erfolgreichsten ZDF-Formate“ sei, habe es einen Rückgang an Drehzeit und finanzielle Einschränkungen gegeben.
Burger bemängelte auch die Auswirkungen dieser Sparmaßnahmen auf die künstlerische Arbeit und die Entfaltungsmöglichkeiten der Schauspieler. Sie führte aus, dass man früher mehr Zeit hatte, „unsere Figuren gemeinsam zu entwickeln“, während man heute „da reingeschmissen [wird] und musst einfach nur funktionieren.“
Zusätzlich zur Kritik an den Sparmaßnahmen äußerte Burger auch ihre Enttäuschung über eine vermeintlich mangelnde Anerkennung seitens des ZDF, da sich der Sender nach ihrem Abschied bislang nicht öffentlich dazu geäußert habe, was sie als „ein Statement unserer Branche, was Wertschätzung betrifft“, kritisierte.
Marisa Burger hat ihren letzten Drehtag bereits hinter sich. Ab der 26. Staffel wird Sarah Thonig ihren Posten übernehmen. Für Marisa Burger geht es nach dem Abschied von der ZDF-Serie zunächst ans Theater, wo sie ab Februar 2026 in Hamburg in dem Stück „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ zu sehen sein wird.