Marisa Burger nach “Rosenheim-Cops”: Welche Projekte stehen bei ihr als Nächstes an?

Wenn in der bayerischen Kriminalwelt die berühmte Meldung „Achtung, es gabat a Leich!“ erklingt, ist sie das unangefochtene Zentrum des Geschehens: Marisa Burger, die als Sekretärin Miriam Stockl seit Jahrzehnten die Fäden im Kommissariat von Rosenheim zieht. Doch während die „Rosenheim-Cops“ auch am 19. Dezember 2025 um 16:10 Uhr im ZDF wieder für Hochspannung sorgen, stellen sich Fans und Spoiler-Portale längst eine ganz andere, fast schon existenzielle Frage: Was kommt nach der Dienststelle in der Ludwigstraße? Hinter den Kulissen brodelt die Gerüchteküche über die neuen Wege einer Schauspielerin, die längst bewiesen hat, dass sie weit mehr ist als die gute Seele des bayerischen Vorabends.

Nach 25 Jahren bei den Rosenheim-Cops: Marisa Burger hört auf - München -  SZ.de

Marisa Burgers Terminkalender für die Zeit nach und neben den „Rosenheim-Cops“ liest sich wie ein Drehbuch für eine fulminante Karriereerweiterung. Eines der spannendsten Projekte, das die Gerüchtebörsen derzeit befeuert, ist ihre verstärkte Zuwendung zum literarischen Fach. Nach dem großen Erfolg ihrer Autobiografie „Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang gesprungen ist“, planen Insiderkreise bereits eine Fortsetzung oder ein fiktionales Werk, das tief in die bayerische Seele blicken lässt. Es heißt, Burger arbeite an einem Stoff, der die Abgründe der Provinz mit einer Prise jenes Humors verbindet, den ihre Fans so lieben – jedoch in einem deutlich düstereren, fast schon skandinavisch anmutenden Krimi-Stil.

Doch nicht nur auf dem Papier, auch auf der Leinwand stehen die Zeichen auf Veränderung. Spoiler aus Produktionskreisen deuten darauf hin, dass Marisa Burger für eine hochkarätige Streaming-Produktion im Gespräch ist. Weg von der beschaulichen Idylle des Voralpenlandes, hin zu einem Charakterdrama, das im rauen Berlin der Nachkriegszeit spielt. Es wäre eine schauspielerische 180-Grad-Wende: Statt Akten zu sortieren und Kommissare zu dirigieren, könnte man sie bald als kühle, strategische Drahtzieherin in einem internationalen Spionagethriller sehen. Diese neue Rolle würde Burgers schauspielerische Facetten auf eine harte Probe stellen und das Image der „netten Sekretärin“ endgültig sprengen.

Ein weiteres Herzensprojekt, das Burger laut Branchenberichten verfolgt, ist die Rückkehr zu ihren Wurzeln: dem Theater. Es gibt konkrete Pläne für eine Tournee durch den deutschsprachigen Raum mit einem Zwei-Personen-Stück, das die Komplexität moderner Beziehungen seziert. Hier zeigt sich die wahre Leidenschaft der Schauspielerin – der unmittelbare Kontakt zum Publikum und die Arbeit an Stoffen, die wehtun, die zum Nachdenken anregen und die weit über die 45-minütige Episodenstruktur des Fernsehens hinausgehen. Es ist dieser Mut zur Lücke, zur Pause von der Kamera, der ihre nächste Karrierephase so unvorhersehbar und aufregend macht.

Natürlich bleibt die Frage: Wird sie Rosenheim jemals ganz verlassen? Die Antwort ist komplex. Während sie neue Projekte wie exklusive Lesereisen und Gastrollen in unkonventionellen Arthouse-Filmen vorantreibt, bleibt sie der Marke treu – doch die Gewichtung verschiebt sich. Marisa Burger sucht die Herausforderung in der Nische, abseits der gewohnten Pfade. Man darf gespannt sein, ob sie demnächst in einer Charakterrolle in einem „Tatort“ oder gar in einer internationalen Koproduktion auftaucht, für die sie bereits bei Castings in London gesichtet worden sein soll.

Was auch immer Marisa Burger als Nächstes anpackt, eines ist sicher: Sie wird ihr Publikum überraschen. Die Zeit der Rosenheimer Geheimnisse ist für sie noch lange nicht vorbei, aber der Horizont hat sich geweitet. Während die Zuschauer am 19. Dezember im ZDF noch mitfiebern, ob die Stockl den entscheidenden Hinweis gibt, bereitet sich die Frau hinter der Rolle längst darauf vor, die Bühne des deutschen Films in einer völlig neuen Dimension zu erobern. Es bleibt kriminell gut, aber auf einem ganz neuen Level der Intensität.

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