“Macht keinen Spaß mehr” – “Rote Rosen”-Zuschauer bestrafen ARD
📉 „Macht keinen Spaß mehr“: „Rote Rosen“-Zuschauer strafen die ARD ab
Die Kritik an der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ scheint nicht nur verbal zu eskalieren, sondern schlägt sich Berichten zufolge auch in den Einschaltquoten nieder. Die Aussage „Macht keinen Spaß mehr“ fasst die wachsende Unzufriedenheit zusammen, die das Publikum dazu veranlasst, einzuschalten – oder eben nicht.

📉 Der Trend der Quoten
Obwohl „Rote Rosen“ nach wie vor eine starke Basis hat und zu den meistgesehenen Sendungen am Nachmittag im Ersten gehört, gab es Phasen, in denen die Quoten sichtlich nachließen. Diese Schwankungen und Tiefpunkte werden oft direkt mit der Zuschauerunzufriedenheit in Verbindung gebracht.
Die Bestrafung der ARD durch die Zuschauer erfolgt auf die direkteste Weise: Sie schalten ab. Ein Rückgang der Marktanteile oder der absoluten Zuschauerzahlen ist für den Sender das deutlichste Signal, dass die aktuellen Storylines oder die Produktionsqualität nicht den Erwartungen entsprechen.
🚫 Warum „Macht keinen Spaß mehr“?
Die Abwendung der Zuschauer wird auf die folgenden Hauptkritikpunkte zurückgeführt:
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Übersättigung und Vorhersehbarkeit: Die Fans bemängeln das Recycling alter Storylines (siehe Kritik an Logikfehlern und Logiklücken) und das Gefühl, dass die Handlungsstränge zu langatmig und vorhersehbar sind. Das Fehlen echter Überraschungen mindert den Unterhaltungswert.
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Fehlende Empathie für die Hauptfiguren: Wenn die Hauptprotagonisten (das sog. „Traumpaar“ der Staffel) durch ständige Missverständnisse, unnötige Geheimnisse oder unlogisches Verhalten voneinander ferngehalten werden, frustriert dies das Publikum. Die Zuschauer wollen sehen, wie das Paar zueinander findet, und eine zu lange Verzögerung oder ein unplausibles Drama führt zur Verärgerung.
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Zu weite Entfernung von der Realität: Wie bereits erwähnt, wird die Serie für ihre luxuriöse Blase kritisiert, die von den Alltagssorgen der meisten Zuschauer entkoppelt ist. Viele Zuschauer wünschen sich mehr Bezug zu aktuellen Themen.
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Zu viele Ablenkungen: Die Haupthandlung wird oft durch eine Vielzahl von Nebenfiguren und parallelen Geschichten unterbrochen, die das Hauptthema verwässern und den Zuschauern das Gefühl geben, dass die Geschichte der Hauptfiguren zu kurz kommt.
📢 Reaktion der Produktion
Angesichts des öffentlichen Drucks und der Quotenschwankungen reagieren die Macher von Telenovelas oft mit Anpassungen. Sie müssen versuchen, eine Balance zu finden:
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Zurück zur Kernstory: Häufig werden in Reaktion auf sinkende Quoten die Erzählstränge gestrafft und der Fokus wieder stärker auf die emotionale Geschichte der Hauptprotagonisten gelegt.
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Neue Gesichter: Manchmal wird die Einführung neuer, starker Charaktere als Mittel genutzt, um frischen Wind in die Handlung zu bringen und neue Zuschauer anzulocken.
Letztendlich zeigen die sinkenden Zahlen, dass die „Rote Rosen“-Zuschauer sehr wohl wissen, was sie sehen wollen, und ihren Unmut durch das Abschalten kundtun.
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