Letzter “Rosenheim-Cops”-Drehtag: Für Marisa Burger ist ein Double eingesprungen
🎬 LÄCHELN UND ADIEU: Der Letzte Drehtag von Marisa Burger bei den „Rosenheim-Cops“
Das Abschiednehmen von einer so ikonischen Figur wie Miriam Stockl ist für Schauspieler, Crew und Fans gleichermaßen emotional. Der letzte Drehtag von Marisa Burger am Set der „Rosenheim-Cops“ markierte das Ende einer über zwei Jahrzehnte währenden Ära. Doch wie bei großen Filmproduktionen üblich, war das Ende der Dreharbeiten für die Schauspielerin selbst nicht das Ende der Geschichte auf der Leinwand – ein Double musste in den allerletzten Momenten einspringen.
Der Abschied von der Rolle der Sekretärin, die mit ihrem charmanten „Es gabat a Leich!“ zur Kultfigur wurde, war ein logistisches und emotionales Meisterstück. Marisa Burger, die fast zwanzig Jahre lang die unverzichtbare Schaltstelle im Kommissariat verkörperte, hat den Großteil ihrer finalen Szenen selbst gedreht. Dennoch erforderte die Produktionsrealität in manchen Fällen den Einsatz eines sogenannten Body Doubles.
Warum ein Double im Finale?
Der Einsatz eines Doubles in den Schlussszenen einer langen Ära mag für Fans, die auf einen emotionalen Abschied hoffen, enttäuschend klingen, ist aber in der Fernsehproduktion gängige Praxis und oft rein pragmatisch begründet:

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Logistik und Zeitplanung: Manchmal sind die Zeitpläne der Hauptdarsteller so eng getaktet, dass für bestimmte Einstellungen, die nicht das Gesicht des Schauspielers zeigen müssen (sogenannte Over-the-Shoulder-Shots oder Rückenaufnahmen), ein Double einspringt. Dies spart wertvolle Drehzeit.
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Licht- und Kameratests: Ein Double wird oft für das Einrichten von komplexen Licht- und Kamerabewegungen (Stand-in) genutzt, damit der Hauptdarsteller erst zum eigentlichen Drehbeginn am Set sein muss.
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Spezielle Aufnahmen: Gelegentlich werden Doubles für bestimmte Bewegungen, das Bedienen von Requisiten (wie das Abnehmen des Telefons) oder für Szenen eingesetzt, die einen bestimmten Kamerawinkel erfordern, der für den Schauspieler unpraktisch wäre.
Im Falle von Marisa Burger und Miriam Stockl dürfte das Double für die letzten finalen Aufnahmen am Set eingesetzt worden sein – vielleicht ein letzter Blick auf das Kommissariat, ein Gang durch die Bürotür oder die Hand, die den Hörer auflegt, nachdem sie den Kommissaren den entscheidenden Hinweis gegeben hat. Wichtig ist: Das Double tritt nicht an die Stelle der Schauspielerin, sondern vervollständigt lediglich die Szene technisch.
Der Emotionalität des Abschieds
Trotz des professionellen Einsatzes eines Doubles wurde berichtet, dass Marisa Burgers tatsächlicher letzter Tag am Set sehr emotional war. Nach zwei Jahrzehnten ist die Besetzung der „Rosenheim-Cops“ zu einer zweiten Familie geworden.
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Der Schlussapplaus: Der Moment, in dem die letzte Nahaufnahme von Marisa Burger im Kasten war, wurde von einem minutenlangen Applaus des gesamten Teams begleitet.
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Die Dankbarkeit: Die Schauspielerin selbst betonte in Interviews die Dankbarkeit für die lange Zeit und die Entwicklung ihrer Figur, die von einer anfänglich kleinen Rolle zu einer der wichtigsten Säulen der Serie avancierte.
Die Ära Stockl mag mit dem Ende der Dreharbeiten für Marisa Burger abgeschlossen sein, aber ihre Figur hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und auch wenn ein Double im letzten Moment kurz vor der Kamera stand: Das Herz und die Seele von Miriam Stockl gehören für immer Marisa Burger.
Möchtest du, dass wir uns nun anschauen, wie die neue Besetzung, Sandra Mai, die Lücke der Stockl füllen wird?