“Verlasse eine feste Bank”: Marisa Burger kennt Risiko ihres “Rosenheim-Cops”-Ausstiegs

🎙️ Der Mut zum Risiko: Marisa Burger verlässt die “feste Bank” der “Rosenheim-Cops” 💔

Der Abschied von Marisa Burger nach 25 Jahren als Miriam Stockl bei den “Rosenheim-Cops” ist nicht nur ein emotionaler Verlust für die Fans, sondern auch eine radikale berufliche Entscheidung der Schauspielerin. Burger (52) hat nun offen über das enorme Risiko gesprochen, das sie mit dem Verlassen ihres sicheren Hafens im deutschen Fernsehen eingeht.


Verlasse eine feste Bank": Marisa Burger kennt Risiko ihres "Rosenheim-Cops "-Ausstiegs

Der Abschied von der “Festanstellung”

 

In der deutschen Schauspielwelt ist eine feste, langjährige Rolle in einer erfolgreichen Vorabendserie wie den “Rosenheim-Cops” gleichbedeutend mit einer finanziellen “Festanstellung”. Diese Sicherheit gibt Darstellern die Freiheit, sich nicht ständig um den nächsten Job sorgen zu müssen. Genau diese “feste Bank” hat Marisa Burger nun verlassen.

“Ich habe natürlich schon auch Schiss. Man verlässt eine feste Bank, man hat ein sicheres Einkommen. Jetzt ist das halt erst mal nicht so”, gestand Burger in einem Interview.

Ihre Ehrlichkeit beleuchtet die Herausforderung vieler Schauspieler, die den Sprung aus einer Erfolgsproduktion wagen: Sie tauschen die bekannte Stabilität gegen die unsichere Freiheit der Kunst.

 

Das Verlangen nach künstlerischer Erfüllung

 

Trotz der berechtigten Angst vor dem finanziellen Wagnis war für Burger das Verlangen nach künstlerischer Neuausrichtung größer. Sie fühlte sich in ihrer Rolle der Sekretärin Stockl, obwohl sie diese sehr schätzte, nach zweieinhalb Jahrzehnten kreativ festgefahren.

  • Der Drang zur Bühne: Ihr primäres Ziel war es, zurück zum Theater zu gehen, wo sie sich neuen Herausforderungen stellen und ihre schauspielerischen Facetten erweitern kann. Die Hauptrolle in “Kleine Verbrechen unter Liebenden” in Hamburg erfüllt diesen Traum (Premiere Februar 2026).
  • Der Wunsch nach Veränderung: “Es war der Wunsch, einfach noch einmal was ganz, ganz Neues zu machen”, erklärte sie. Sie wollte verhindern, dass sie in zehn Jahren zurückblickt und bereut, diesen Schritt aus Angst vor dem Risiko nicht gewagt zu haben.

Burger sieht diesen Neubeginn als Chance, sich noch einmal neu zu erfinden und zu beweisen, dass sie mehr kann als nur den berühmten Satz “Es gabat a Leich” zu sprechen.

 

Der Vergleich zu Karin Thaler

 

Ihre Entscheidung steht im krassen Gegensatz zur Situation ihrer Kollegin Karin Thaler (Marie Hofer), die kürzlich über die fehlenden Rollenangebote für Frauen über 50 sprach. Während Thaler (noch) an der Serie festhält, weil die Jobs außerhalb ausbleiben, sucht Burger aktiv den Ausstieg, um der drohenden künstlerischen Stagnation zu entkommen. Dies unterstreicht die Zwickmühle, in der sich viele etablierte Schauspielerinnen im deutschen Fernsehen befinden.

Marisa Burger ist sich des Risikos bewusst, doch sie ist bereit, den Preis für ihren Traum von Freiheit und kreativer Entfaltung zu zahlen.


Möchten Sie wissen, wie die “Rosenheim-Cops” auf den Ausstieg von Miriam Stockl reagieren und welche neue Figur ihre Nachfolge antreten könnte?