Neue Staffel: «Roten Rosen» brauchen Wachstum
📈 Neue Staffel: «Rote Rosen» Braucht Wachstum – Hoffnung Ruht auf Radikalen Veränderungen
Die ARD-Telenovela Rote Rosen ist mit ihrer 24. Staffel gestartet, doch die Botschaft ist klar: Die Serie steht unter großem Druck. Angesichts extrem enttäuschender Quoten, insbesondere beim jüngeren Publikum, ist Wachstum für die Produzenten und den Sender überlebenswichtig.
📉 Der Quoten-Druck: Alarmierende Tiefstwerte

Die Notwendigkeit des Wachstums wird durch die aktuellen linearen (direkt ausgestrahlten) Quoten schmerzlich deutlich:
- Mauer Staffel-Start: Der Auftakt der 24. Staffel am Dienstag (5. November 2025) war linear nur mäßig erfolgreich und konnte die erhoffte Trendwende zunächst nicht bringen.
- Brutal Mickrige Werte bei Jüngeren: Die Werte in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sind besonders erschreckend. Die Telenovela erreichte hier teilweise Marktanteile von unter einem Prozent (z. B. 0,6 % oder 0,8 %), was das Niveau von Spartensendern darstellt.
- Einstelliger Gesamt-Marktanteil: Auch beim Gesamtpublikum rutschte die Serie zuletzt in den einstelligen Marktanteilsbereich (z. B. 8,0 % bis 9,3 %), was weit unter dem langjährigen Durchschnitt von über 11 % liegt.
🔄 Radikale Veränderungen als Wachstumsstrategie
Um den Abwärtstrend zu stoppen, setzt die ARD auf umfassende Neuerungen, die die Serie frischer und zeitgemäßer wirken lassen sollen. Die Hoffnung ist, dass diese Veränderungen nicht nur das Stamm-Publikum reaktivieren, sondern auch neue Zuschauer anziehen.
1. Neuer Look und Authentizität
- Studio-Modernisierung: Das Set-Design wurde überarbeitet.
- Neue Technik: Es kommen neue Kameratechnik und eine modernisierte Lichtführung zum Einsatz.
- Natürliches Licht: Künftig soll natürliches Licht die Haupt-Lichtquelle sein, um die Studio-Atmosphäre zu reduzieren und die gesamte Serie authentischer wirken zu lassen.
2. Neue Erzählstruktur und Figuren
- Erste Lovestory zwischen zwei Frauen: Inhaltlich dreht sich die neue Hauptliebesgeschichte erstmals um zwei Frauen: Lou (Eva Maria Grein von Friedl) und Jess (Juana Nagel).
- Fokus auf Harmonie: Der Produzent Jan Diepers hat betont, dass die Zuschauer ein großes Bedürfnis nach Harmonie hätten, was auf eine Anpassung des Erzählstils hindeutet, um die Geschichten weniger komplex und dramatischer zu gestalten.
❓ Kann die Wende Gelungen?
Die ersten Reaktionen auf die Neuerungen sind gespalten:
- Kritiker: Einige Fans kritisieren das Übermaß an Melodram und sehen die Serie nun als “Abklatsch von Sturm der Liebe“.
- Befürworter: Andere Zuschauer begrüßen den neuen Look und empfinden das umgestaltete Studioset als lebendiger und natürlicher.
Trotz der schwachen linearen Quoten betont die ARD, dass die Telenovela in der ARD-Mediathek auf Abruf weiterhin sehr erfolgreich sei. Die große Herausforderung für die 24. Staffel wird nun sein, diese Online-Erfolge auch in eine Stabilisierung der linearen Ausstrahlung zu übertragen, um das “Wachstum” zu erzielen, das die Serie so dringend benötigt.
Haben Sie Interesse daran, mehr über die neue Lovestory zwischen Lou und Jess in der aktuellen Staffel zu erfahren?