Marisa Burger nennt Gründe für ihr “Rosenheim-Cops”-Aus: “Möchte Miriam Stockl nicht lächerlich machen”
💔 Der Schock im Kommissariat: Marisa Burger verlässt die “Rosenheim-Cops” – Die Angst vor der Lächerlichkeit! 🚨

Eine Ära geht zu Ende, und der Schock sitzt tief in der bayerischen Krimi-Gemeinde: Nach einem Vierteljahrhundert wird Miriam Stockl ihren legendären Satz „Es gabat a Leich!“ nicht mehr im Rosenheimer Polizeipräsidium verkünden. Marisa Burger, das Urgestein und die Seele der “Rosenheim-Cops”, hat ihren Ausstieg aus der beliebten ZDF-Vorabendserie bekannt gegeben – und liefert dafür eine Begründung, die tief blicken lässt und von professioneller Würde zeugt.
🤔 Die Kernfrage der Ehrlichkeit: “Stockl nicht lächerlich machen”
Die Hauptmotivation für den Abschied nach über 500 Folgen liegt in der künstlerischen Integrität und der Sorge um die Kultfigur selbst. Miriam Stockl, bekannt für ihre jugendliche Frische, ihre Neugier und ihre scharfen Kommentare, ist für die Schauspielerin mehr als nur eine Rolle geworden.
- Die Angst vor der Wiederholung: Burger stellte sich die zentrale Frage: „Wie bleibt man nach so langer Zeit noch ehrlich mit einer Figur? Wie hält man sie lebendig, ohne sich zu wiederholen?“
- Das Credo der Glaubwürdigkeit: Sie betonte den Wunsch, ihre Figur nicht zu karikieren oder zu verzerren: „Ich möchte Miriam Stockl nicht lächerlich machen. Sie ist durch ihre Art sehr jung und sehr fresh. Kann ich das noch glaubhaft verkörpern? Ich glaube, es ist der richtige Moment, um mich von ihr zu verabschied1en.“ Es ist die Angst, den würdevollen Abtritt zu verpassen, bevor die Figur zur eigenen Parodie verkommt.
⏳ Der Wunsch nach Selbstbestimmung und neuen Ufern
Neben den künstlerischen Überlegungen spielte auch ein tief verwurzelter, persönlicher Wunsch nach Selbstbestimmung eine entscheidende Rolle. Das Leben als Hauptdarstellerin einer erfolgreichen Daily-Serie ist von festen Strukturen geprägt, die auf Dauer zu einer Einschränkung werden können.
- Die Routine des Drehalltags: Über Jahre hinweg war Marisa Burgers Alltag von intensiven Drehzeiten bestimmt: Frühes Aufstehen, lange Tage am Set. „Ich hatte den Wunsch, wieder selbstständig meine Tage zu planen.“
- Der Sprung ins Ungewisse: Trotz des Bewusstseins, „eine feste Bank mit einem sehr festen Einkommen“ zu verlassen, ist die Schauspielerin optimistisch: „Ich habe keine Angst. Im Gegenteil, ich bin gespannt auf alles, was kommt.“
🔮 Wie geht es weiter? Das Erbe von Stockl
Marisa Burger verlässt die Serie auf eigenen Wunsch und mit dem Gefühl, den „richtigen Moment“ für einen Abschied mit Würde gewählt zu haben.
- Emotionaler Abschied: Der letzte Drehtag am 17. Oktober war emotional, doch Burger ist bekannt dafür, Dinge loslassen zu können: „Ich bin kein Mensch für halbe Sachen.“
- Pläne für die Zukunft: Die Schauspielerei bleibt Teil ihres Lebens, aber sie konzentriert sich nun auch auf neue, kreative Projekte, wie einen Kulturpodcast mit einer Freundin.
- Die Nachfolge: Auch wenn Marisa Burger und die Kult-Tasse mit dem „Lieb’hab-Bär“ fehlen werden, wurde bereits bekannt, wer das Kommissariat unterstützen wird: Sarah Thonig (als Christin Lange) übernimmt den Posten. Die Figur Stockl selbst wird aber nicht neu besetzt.
Marisa Burgers Entscheidung ist ein kraftvolles Statement einer Künstlerin, die ihre Rolle und ihr Publikum respektiert – und die den Mut hat, auf dem Höhepunkt zu gehen, bevor die Kultfigur Stockl ihren Glanz verliert.
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