“Die Rosenheim-Cops” – Serien – Krimiserie, ORF 2, 30.10.2025, 20:15 Uhr – Sendung im TV-Programm – TV & Radio

Die Dämmerung senkte sich über Rosenheim, als die letzten Sonnenstrahlen hinter den Bergen verschwanden. Die Stadt war ruhig, aber in der Polizeistation herrschte ein geschäftiges Treiben. Kommissar Anton Stadler und sein Kollege, der schüchterne, aber scharfsinnige Inspektor Pohl, bereiteten sich auf einen weiteren langen Abend vor. „Was meinst du, Pohl? Heute Abend wird es ruhig bleiben?“, fragte Stadler mit einem schelmischen Grinsen.

Ein unerwarteter Anruf

Gerade als sie sich einen Kaffee holen wollten, klingelte das Telefon. „Polizei Rosenheim, Stadler am Apparat“, meldete sich Anton. Am anderen Ende der Leitung war die Stimme von Kriminaltechnikerin Bärbel. „Anton, wir haben einen Mordfall. Ein bekannter Geschäftsmann wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Du solltest sofort kommen.“

Stadlers Miene verhärtete sich. „Wir kommen sofort“, sagte er und legte auf. „Pohl, das wird kein ruhiger Abend. Wir haben einen Mordfall.“ Pohl nickte nervös, während sie sich auf den Weg zur Wohnung des Opfers machten.

Der Tatort

Als sie am Tatort ankamen, war die Wohnung des Opfers in der Innenstadt bereits abgesperrt. Die Kriminaltechniker arbeiteten eifrig, während die Nachbarn neugierig aus ihren Fenstern schauten. „Wer war das Opfer?“, fragte Pohl, während sie die Treppen hinaufgingen.

„Es handelt sich um Hermann Müller, einen wohlhabenden Unternehmer“, erklärte Stadler. „Er war in der Stadt bekannt für seine Geschäfte, aber auch für seine Feinde.“

Im Wohnzimmer fanden sie die Leiche von Hermann Müller auf dem Boden. Sein Gesicht war blass, und eine Blutlache breitete sich unter ihm aus. „Was denkst du?“, fragte Pohl, während er sich umblickte.

Die ersten Hinweise

Stadler kniete sich neben die Leiche. „Es sieht nach einem Kampf aus. Vielleicht hat er versucht, sich zu verteidigen“, murmelte er. Plötzlich bemerkte er etwas Glänzendes unter dem Tisch. „Schau mal, Pohl! Ein Schlüsselbund. Vielleicht gehört er zu einem Auto oder einem Schließfach.“

„Das könnte wichtig sein“, sagte Pohl und machte ein Foto. Während die Kriminaltechniker die Leiche untersuchten, suchten Stadler und Pohl nach weiteren Hinweisen. „Wir sollten auch die Nachbarn befragen“, schlug Stadler vor.

Die Nachbarn

Sie klopften an die Tür der Nachbarn. Eine ältere Dame öffnete, ihre Hände zitterten. „Guten Abend, wir sind von der Polizei. Haben Sie etwas Verdächtiges bemerkt?“, fragte Stadler freundlich.

Die Rosenheim-Cops" - Serien - Krimiserie, ORF 2, 30.10.2025, 15:15 Uhr - Sendung im TV-Programm - TV & Radio - tele.at

Die Frau schüttelte den Kopf. „Ich habe nichts gehört, aber ich habe ihn oft gesehen. Er war ein netter Mann, aber manchmal hatte er seltsame Besucher.“ „Seltsame Besucher? Können Sie das näher beschreiben?“, hakte Pohl nach.

„Ja, manchmal kamen Männer in Anzügen, die sehr ernst schauten. Ich habe mich immer gefragt, was sie von ihm wollten“, erzählte die Nachbarin.

Ein neuer Verdacht

Nachdem sie die Nachbarin befragt hatten, gingen Stadler und Pohl zurück zur Wohnung. „Seltsame Besucher, hm? Das könnte ein Hinweis sein“, sagte Stadler nachdenklich.

„Vielleicht sollten wir uns seine Geschäfte genauer ansehen“, schlug Pohl vor. „Ich habe gehört, dass er in den letzten Monaten in Schwierigkeiten war.“

Stadler nickte. „Lass uns im Büro nachsehen, ob wir mehr über seine Geschäfte herausfinden können.“

Die Spur der Geschäfte

Zurück im Büro durchsuchten sie die Akten von Hermann Müller. „Hier ist etwas Interessantes“, sagte Pohl und zeigte auf einen Bericht über eine Immobilienentwicklung, die in der Stadt geplant war. „Er hatte viele Investoren, aber auch einige Gegner.“

„Das könnte das Motiv sein“, murmelte Stadler. „Lass uns mit diesen Investoren sprechen. Vielleicht hat einer von ihnen ein Motiv, ihn loszuwerden.“

Die Befragung der Investoren

Sie vereinbarten ein Treffen mit einem der Hauptinvestoren, einem Mann namens Klaus Richter. „Er ist bekannt für seine Aggressivität im Geschäft“, erklärte Stadler, während sie auf dem Weg zu dessen Büro waren.

Als sie Richter trafen, war er sichtlich nervös. „Ich habe von Hermann gehört. Es ist schrecklich, was passiert ist“, sagte er und schwitzte. „Aber ich hatte nichts damit zu tun. Wir hatten nur geschäftliche Differenzen.“

„Was für Differenzen?“, fragte Pohl direkt. „Wir hatten Streit über die Finanzierung des Projekts. Ich wollte nicht mehr investieren, aber das ist doch kein Grund, ihn umzubringen!“

Der Druck steigt

Stadler und Pohl waren skeptisch. „Wir müssen mehr Beweise sammeln“, sagte Stadler, als sie das Büro verließen. „Lass uns die anderen Investoren befragen.“

Die nächsten Tage waren hektisch. Sie befragten mehrere Investoren, die alle ähnliche Geschichten erzählten. „Hermann war ein schwieriger Geschäftspartner“, sagten sie. Doch keiner hatte ein konkretes Motiv für einen Mord.

Ein unerwarteter Zeuge

Eines Abends, als sie die Akten durchgingen, erhielt Stadler einen Anruf von Bärbel. „Ich habe etwas gefunden, das dich interessieren könnte“, sagte sie. „Es gibt einen Zeugen, der in der Nähe der Wohnung war, als der Mord geschah.“

„Wer ist der Zeuge?“, fragte Stadler aufgeregt. Bärbel nannte ihnen den Namen und die Adresse. „Wir sollten ihn sofort befragen“, sagte Stadler und machte sich auf den Weg.

Der Zeuge

Der Zeuge, ein junger Mann namens Lukas, war nervös, als er in die Polizeistation kam. „Ich habe nichts gesehen, ich schwöre!“, sagte er hastig. „Ich war nur zufällig in der Nähe.“

„Aber du hast etwas gehört, oder?“, bohrte Pohl nach. Lukas zögerte. „Ja, ich habe Stimmen gehört. Es klang wie ein Streit.“

„Hast du jemanden erkannt?“, fragte Stadler. Lukas schüttelte den Kopf. „Es war dunkel, aber ich habe einen Mann gesehen, der schnell weggelaufen ist. Er hatte einen Anzug an.“

Der Verdächtige

Stadler und Pohl sahen sich an. „Das könnte unser Mann sein“, sagte Stadler. „Wir müssen herausfinden, wer das war.“

Sie begannen, die Aufzeichnungen der Sicherheitskameras in der Nähe zu überprüfen. „Wenn wir das Gesicht des Mannes sehen, können wir ihn identifizieren“, sagte Pohl.

Der Durchbruch

Nach stundenlangem Durchsehen der Aufnahmen fanden sie schließlich einen Mann in einem Anzug, der die Straße entlanglief. „Das ist er!“, rief Pohl, als er das Bild auf dem Bildschirm sah. „Wir müssen ihn finden.“

Sie durchsuchten die Datenbanken und fanden heraus, dass der Mann ein ehemaliger Geschäftspartner von Hermann war, der in der Vergangenheit aus dem Geschäft gedrängt worden war. „Er hat ein Motiv“, stellte Stadler fest.

Die Festnahme

Mit einem Durchsuchungsbefehl machten sich Stadler und Pohl auf den Weg zu dem Haus des Verdächtigen. „Wir müssen vorsichtig sein“, sagte Stadler, als sie an die Tür klopften.

Der Mann öffnete die Tür, und als er die Polizei sah, wurde er blass. „Was wollen Sie?“, fragte er nervös. „Wir möchten mit Ihnen über Hermann Müller sprechen“, sagte Stadler und trat ein.

Die Konfrontation

Im Haus konfrontierten sie ihn mit den Beweisen. „Wir wissen, dass Sie in der Nacht von Hermann Müllers Tod hier waren“, sagte Pohl. Der Mann begann zu schwitzen. „Ich habe nichts getan! Ich war nicht einmal hier!“

„Wir haben einen Zeugen, der Sie gesehen hat!“, rief Stadler. Der Mann brach zusammen. „Okay, ich war hier, aber ich wollte ihn nicht umbringen! Es war ein Unfall!“

Die Auflösung

Nach intensiven Verhören gestand der Verdächtige schließlich, dass er in einen Streit mit Hermann verwickelt war, der eskalierte. „Es war nicht geplant“, sagte er, während er weinte. „Ich wollte nur mit ihm reden, aber dann…“

Stadler und Pohl sahen sich an. „Es ist vorbei“, sagte Stadler, als sie den Mann abführten. „Wir haben die Gerechtigkeit, die Hermann verdient hat.“

Ein neuer Morgen

Am nächsten Morgen, als die Sonne über Rosenheim aufging, saßen Stadler und Pohl in ihrem Büro und reflektierten über den Fall. „Es ist immer traurig, wenn solche Dinge passieren“, sagte Pohl leise.

„Ja, aber wir haben unser Bestes gegeben“, antwortete Stadler. „Und wir haben die Wahrheit ans Licht gebracht.“

„Die Rosenheim-Cops“ endete mit einem Gefühl von Erleichterung und der Gewissheit, dass die Gerechtigkeit gesiegt hatte. Die Zuschauer wurden daran erinnert, dass selbst in der Dunkelheit immer ein Licht scheint, und dass die Wahrheit letztendlich ans Licht kommt.