Letzter Drehtag der “Rosenheim-Cops”: Darum musste ein Double für Marisa Burger einspringen

Das Finale einer Ära am Set der „Rosenheim-Cops“ verlief alles andere als gewöhnlich. Während die Kameras für die letzte Klappe der aktuellen Staffel bereitstanden, sorgte eine Nachricht für Unruhe hinter den Kulissen: Marisa Burger, das Gesicht der Kult-Sekretärin Miriam Stockl, konnte an ihrem eigentlich letzten Drehtag nicht persönlich vor der Kamera stehen. Die Produktion musste improvisieren – und so kam es zu dem ungewöhnlichen Einsatz eines Doubles.

Letzter Drehtag: Darum musste für Marisa Burger ein Double einspringen - TV  TODAY

Der Grund für den Double-Einsatz

Entgegen dramatischer Fan-Theorien über einen plötzlichen Serientod oder einen verhärteten Streit, war der Grund für das Double eher pragmatischer Natur. Marisa Burger war kurzfristig erkrankt. In der hochgetakteten Welt der TV-Produktionen kann ein Drehtag jedoch kaum verschoben werden, ohne die gesamte Planung – von den Gagen bis hin zu den Motiv-Mieten – ins Chaos zu stürzen.

Um die Szenen, in denen Frau Stockl nur von hinten oder in der Ferne zu sehen war, dennoch „in den Kasten“ zu bekommen, griff die Regie auf ein Double zurück. So konnten wichtige Schnittbilder fertiggestellt werden, während die Nahaufnahmen und Dialoge mit der echten Marisa Burger zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden mussten.


Was das für das Serien-Aus bedeutet

Der Einsatz eines Doubles am letzten Drehtag befeuerte die Gerüchteküche um ein mögliches Serien-Aus von Frau Stockl nur noch mehr. Viele Fans fragten sich besorgt:

  • Ist das Double ein Vorbote? Wird hier bereits getestet, wie das Präsidium ohne die echte Stockl wirkt?

  • Die emotionale Lücke: Für das Team war es ein seltsamer Abschied von der Staffel, da der traditionelle Applaus für die Hauptdarstellerin am Set nicht direkt an Marisa Burger gerichtet werden konnte.

Marisa Burgers Zukunftspläne

Trotz des holprigen Abschlusses der Dreharbeiten blickt Marisa Burger nach vorn. Wie bereits spekuliert, plant sie, ihre künstlerischen Fühler weiter auszustrecken. Ihr Fokus liegt dabei auf:

  1. Dramatischen Rollen: Weg vom gemütlichen Image der Sekretärin hin zu komplexeren Charakteren.

  2. Theaterprojekten: Die Rückkehr auf die Bühne, um die unmittelbare Energie des Publikums zu spüren.

  3. Privaten Auszeiten: Nach Jahren des Dauer-Drehens in Rosenheim sehnt sie sich nach einer Phase der Regeneration.

Der „letzte Drehtag“ mit Double hinterlässt einen bittersüßen Beigeschmack. Es zeigt, wie unersetzlich Marisa Burger für die Serie ist – denn selbst mit Perücke und passender Kleidung kann ein Double niemals das charmante „Es gabat a Leich“ mit derselben Seele füllen wie das Original.

Möchten Sie mehr über die Hintergründe der Erkrankung erfahren oder soll ich Ihnen Details zu den Nachdrehs liefern, die nun für Marisa Burger anstehen?