Abschied von „Rosenheim-Cops“: Marisa Burger brauchte Double

🚨 Der emotionale Showdown am Set: Warum Marisa Burger am letzten Drehtag ein Double brauchte! 🚨

Die Luft im Kommissariat von Rosenheim war dick, die sonst so routinierten Abläufe der “Rosenheim-Cops” gerieten ins Stocken. Es war der letzte Drehtag für Marisa Burger als Miriam Stockl, jene Kult-Sekretärin, die 25 Jahre lang mit ihrem unvergesslichen Satz “Es gabat a Leich!” die Zuschauer in ihren Bann zog. Doch dieser Abschied war alles andere als Routine – er war ein hochemotionales Drama, das sogar den Einsatz eines Doubles erforderte.

Abschied von „Rosenheim-Cops“: Marisa Burger brauchte Double

Die Schauspielerin, die ihre Rolle nach einem Vierteljahrhundert auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen Projekten wie dem Theater und einem Podcast zu widmen, erlebte ihren finalen Moment am Set mit einem unkontrollierbaren Gefühlschaos. Sie hatte die Entscheidung, nach der 25. Staffel zu gehen, lange und reiflich überlegt, da sie sich noch “ausprobieren” und verhindern wollte, mit 60 Jahren etwas bereuen zu müssen. Sie empfand das Jubiläumsjahr als den stimmigen Zeitpunkt, diesen Kreis zu schließen, nachdem sie ihrer Figur ein Vierteljahrhundert “ganz, ganz tolles Leben eingehaucht” hatte.

Tränenflut am Set: Ein Profi am Rande der Belastbarkeit

Die Abschiedsszene selbst war laut Burger “wirklich schön” und sollte ihrer Figur einen würdigen Abgang ermöglichen, bei dem Frau Stockl “so aufblühen” dürfe, wie sie es in 25 Jahren nie getan habe, und “lebendig aus der Serie herauskommen” werde. Doch die Probe für diese entscheidende Szene wurde zur emotionalen Zerreißprobe. “Bei mir flossen viele Tränen,” gestand Marisa Burger später. Das Gefühl, dass dieser Moment “einfach das war’s jetzt,” habe ihr so sehr wehgetan, dass sie die Fassung verlor.

Dieses überwältigende Gefühl war der Grund, warum für die Probe ein Double einspringen musste: “Bei den Proben musste ich aber gedoubelt werden, denn ich konnte vor lauter Emotionen und Tränen einfach nicht spielen.” Eine Situation, die selbst erfahrene TV-Macher als äußerst selten beschrieben. Die Tatsache, dass Burger, eine langjährige Profi-Schauspielerin, wegen ihrer eigenen Emotionen nicht in der Lage war, die Szene zu proben, unterstreicht die tiefe Verbundenheit mit ihrer Rolle und dem Team.

Der Druck steigt: Die letzte Klappe unter Beobachtung

Das Doubling in der Probe erhöhte den Druck für den eigentlichen Take massiv. Die Anweisung des Teams war unmissverständlich: “Es wurde dann gesagt: ‘Okay, wenn wir drehen, muss das bei der ersten Aufnahme im Kasten sein.’” Die Gewissheit, dass dies der endgültig letzte Moment für sie als Miriam Stockl sein würde, machte die Situation nicht leichter.

Nicht nur Marisa Burger kämpfte mit den Tränen; der Abschied betraf das gesamte Team. Ihr langjähriger Kollege Max Müller, der den Michi Mohr spielt, reagierte besonders emotional: Burger berichtete, er habe “bitterlich geweint”, da mit ihr eine geliebte “Spielpartnerin” wegfalle und er “sich und seine Rolle noch mal neu definieren” müsse. Auch Igor Jeftić, der Kommissar Hansen, sprach von einem “Schocker” und einem großen Verlust für die Serie.

Der Einsatz des Doubles war somit kein Ersatz wegen Krankheit oder eines spontanen Ausfalls, wie es bei vorangegangenen Spekulationen vermutet wurde, sondern ein emotionaler Joker, um der Hauptdarstellerin Raum für ihre Gefühle zu geben, während die technisch anspruchsvolle Produktion weiterlaufen musste.

Ein neues Kapitel beginnt

Marisa Burgers Abschied markiert das Ende einer Ära. Die Schauspielerin betonte, dass ihr Entschluss, zu gehen, kein impulsiver war, sondern ein längerer, dreijähriger Prozess. Rückblickend übte sie auch Kritik an den Arbeitsbedingungen, die mit der Zeit schwieriger geworden seien, etwa durch kürzere Drehzeiten und die geringere Möglichkeit zur Entfaltung. Ungeachtet dessen blickt sie freudig in die Zukunft, unter anderem auf ihre neue Hauptrolle im Theaterstück “Kleine Verbrechen unter Liebenden”.

Die Rolle der Miriam Stockl wird in der Serie neu besetzt. Doch der emotionale Abschied, der ein Double nötig machte, hat bereits jetzt einen unvergesslichen Moment in der Geschichte der beliebten Serie geschaffen – ein dramatisches Finale, das beweist, wie viel Herzblut in 25 Jahren TV-Arbeit steckte.


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