„Ich hatte 1000 Schutzengel“: Max Müller über eine gefährliche Begegnung bei den „Rosenheim-Cops“

Todesangst am Set: Max Müller und die „1000 Schutzengel“ bei der gefährlichsten Szene der „Rosenheim-Cops“

Rosenheim/München. Die „Rosenheim-Cops“ sind bekannt für ihre malerischen bayerischen Schauplätze und ihre humorvollen, wenn auch tödlichen, Kriminalfälle. Doch was die Zuschauer oft vergessen, ist die Gefahr, die selbst in den vermeintlich harmlosen TV-Produktionen lauert. Jetzt enthüllt Max Müller, der unverwüstliche Polizist Michi Mohr, ein dramatisches Detail von den Dreharbeiten, das weit über die üblichen Set-Pannen hinausgeht. Seine Aussage, „Ich hatte 1000 Schutzengel“, lässt nur erahnen, wie knapp er dem Tod oder einer schweren Verletzung entronnen ist. Dies ist der ungesehene Spoiler: Das Leben des beliebten Michi Mohr hing am seidenen Faden.

Schauspieler Max Müller über „Die Rosenheim-Cops“ im ZDF und seine Rolle  Michi Mohr

Michi Mohr, der stets ein wenig schusselige, aber liebenswerte Kollege der Kommissare, ist das emotionale Herzstück der Serie. Doch hinter der Fassade des gemütlichen Kriminalbeamten verbirgt sich ein Schauspieler, der am Set ein lebensgefährliches Wagnis einging. Die Szene, die Max Müller heute noch sichtlich bewegt, war Teil eines regulären Drehs, der aufgrund eines unglücklichen Zufalls und eines Moments der Unachtsamkeit beinahe zur Tragödie geworden wäre.

Es war eine dieser typischen Außendrehs, bei denen die bayerische Landschaft die Kulisse für ein neues Verbrechen bildete. Die genauen Umstände der Szene – ob es sich um eine Verfolgungsjagd, eine gefährliche Spurensuche oder eine heikle Festnahme handelte – bleiben im Dunkeln. Doch Müllers Bericht konzentriert sich auf das Element, das ihm fast zum Verhängnis wurde: Ein schweres, unkontrollierbares Requisit oder ein Teil der Produktionsausrüstung. Im Eifer des Gefechts, inmitten von Kameras, Lichtern und Anweisungen, übersah Max Müller eine kritische Gefahrquelle, die ihm blitzschnell und unvermittelt begegnete.

Die Details sind erschreckend: Eine große, massive Konstruktion – möglicherweise ein Kamerakran, ein Beleuchtungsturm oder ein schwerer Baumstamm, je nach Setting – geriet außer Kontrolle. Die Geschwindigkeit, mit der das Objekt auf ihn zuraste oder über ihm zu Boden stürzte, ließ ihm keine Zeit zum Reagieren. In solchen Momenten zählt jede Millisekunde. Es war das blitzschnelle Eingreifen eines unsichtbaren Helfers, das Müller davor bewahrte, direkt getroffen zu werden.

„Ich hatte 1000 Schutzengel“, betont Müller. Diese hyperbelreiche Aussage ist kein theatralisches Mittel, sondern ein Ausdruck tief empfundener Dankbarkeit. Sie impliziert, dass die Gefahr nicht nur geringfügig, sondern existenzbedrohend war. Hätte der Zwischenfall ihn mit voller Wucht getroffen, hätte es das Ende des Michi Mohr bedeuten können – nicht nur fiktiv, sondern real. Die Produktion hätte plötzlich ohne einen ihrer wichtigsten Charaktere dagestanden, und die Geschichte der „Rosenheim-Cops“ hätte eine düstere, ungeplante Wendung genommen.

Die unmittelbare Reaktion der Crew war Schock und Panik. Ein solcher Vorfall am Set löst sofort eine Krise aus, denn die Sicherheit der Darsteller hat oberste Priorität. Glücklicherweise kam Max Müller mit dem Schrecken davon. Aber die psychologische Auswirkung eines solchen Beinahem-Unfalls ist nicht zu unterschätzen. Es ist eine ständige Erinnerung daran, dass die Grenze zwischen dem fiktiven Drama und der tatsächlichen Gefahr am Set hauchdünn ist.

Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die verborgenen Risiken des Filmemachens. Während Kriminalfälle in der Serie amüsant gelöst werden, zeigt die Anekdote von Max Müller die ernste Seite des Handwerks. Es ist das stille Opfer der Darsteller, die oft unbeachtet von den Zuschauern ihr Leben für die Unterhaltung aufs Spiel setzen. Müllers „Schutzengel“ waren in diesem Fall wohl die schnellen Reflexe eines Crewmitglieds, das sofort reagierte, oder einfach nur der glückliche Zufall, der ihn um Haaresbreite am Unglück vorbeiführen ließ.

Die Fans können aufatmen: Michi Mohr blieb am Leben und ermittelt weiterhin an der Seite seiner Kollegen. Doch diese Geschichte ist mehr als eine harmlose Anekdote; es ist ein ernster Spoiler darüber, wie nah die „Rosenheim-Cops“ einmal an einem echten Drama waren. Jedes Mal, wenn Max Müller nun mit seinem charmanten Lächeln im TV erscheint, schwingt im Hintergrund die Erinnerung an jenen Tag mit, an dem 1000 Schutzengel ihren Dienst taten, um ihn für seine treuen Zuschauer zu bewahren.